Startseite   Pressespiegel   220dasjournal 9/03

   Steuern in der Praxis (2)


Der Wolf im Schafspelz mit einer Menge Fahrspaß...

Wenn es um die Fahrleistungen von Modellen geht, sind die Z-Bahner  nicht gerade verwöhnt. Während sich Märklin vor ein paar Jahren entschließen konnte, die Lokomotiven mit fünfpoligen Motoren auszurüsten, ist die Technik der eigenen Fahrgeräte schon lange nicht  mehr auf der Höhe der Zeit. Dieses Manko machen sich innovative Hersteller zunutze - und Bernd Heißwolf zeigt mit seinem SFR 2000, wie es geht.

Eine gute und leistungsfähige Elektronik speziell für die Belange der Z-Bahner ist wahrlich kein Hexenwerk, das hat Jeremy Brandons  Fahrregler bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und nun liegt mit dem SFR 2000 eine weitere Spezies aus diesem Bereich vor - kann er die Leistungen von Jeremy noch toppen?

Bernd Heißwolfs neues Fahrgerät zeigt, daß ausgewogene und sehr gute Fahreigenschaften in allen Geschwindigkeitsbereichen nicht mehr alleine  den Digitalbahnern größerer Spurweiten vorbehalten sind. Begriffe, wie Anfahr- und Bremsverzögerung oder eine einstellbare Höchstgeschwindigkeit, sind dem SFR 2000 keinesfalls fremd. Doch nun  wollen wir statt vielen theoretischen Worte auch knallharte Taten folgen lassen.


Mit einer Hand läßt sich das Gerät nicht nur halten, sondern auch gut bedienen. Und die Einstellungen aller Art lassen sich ebenfalls optimal einstellen...

Bevor aber nur eine Lokomotive bewegt werden kann, müssen die Geräte  angeschlossen und miteinander verbunden werden. An einen handelsüblichen Modellbahntrafo (in unserem Falle ein Märklin HO-Trafo...) wird über zwei Litzen das Leistungsteil und über ein  Verbindungskabel das Leistungsteil wiederum mit dem Handregler verbunden. Das ist alles. Wenn nun der Trafostecker in die Steckdose gesteckt wird, signalisiert ein leises Klacken und das Aufleuchten des  Displays am Handregler die Betriebsbereitschaft des Systems.

Um nun das erste Modell zu bewegen, muß zunächst am Handregler die  Ausgangsspannung eingestellt werden. Dies geschieht über die kleinen Steuertasten unterhalb des Displays. In unserem Falle sind es 6,0 Volt.  Die anderen Defaultwerte, wie zum Beispiel für die Beschleunigungs- und Abbremszeit, belassen wir erst einmal. Und dann geht es los...

Der große schwarze Reglerknopf gestattet ein feinfühliges Einstellen der Fahrspannung. Wird er im Uhrzeigersinn gedreht, steigt die Ausgangsspannung, die sich jederzeit am gut lesbaren Display ablesen  läßt. Tatsächlich, die Maschine setzt sich in Bewegung und dreht Runde um Runde. In unserem Fall ist es der VT 11.5. Doch die Fahrleistungen können uns noch nicht begeistern.

In Blick in die Betriebsanleitung zeigt, daß sich am SFR 2000 noch weitere Fahrparameter einstellen lassen, so zum Beispiel die Art der  Ausgangsspannung. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, den Motor der Lok entweder mit reinem Gleichstrom, mit einer Impulsspannung oder mit einer SFR-Spezialeinstellung (Mischung aus Gleich- und  Impulsspannung...) anzusteuern. Wir entscheiden uns für die Impulsspannung und stellen gleichzeitig die Impulsfrequenz auf 60 Hz ein. Und siehe da, die Lok zeigt ein völlig anderes Fahrverhalten, welches  wir schon von Jeremys Fahrregler her kennen.

Im weiteren Verlauf unserer Testreihe kommen noch eine Baureihe 41 und die kleine Baureihe 260 zum Einsatz, die jeweils individuell am SFR  2000 eingestellt und abgespeichert werden. Bis zu 255 Lokomotiven können am Handregler abgespeichert werden und mit Hilfe des Memory-Moduls auch an andere Handregler übergeben werden. Wer eine  große Anlage besitzt, kann über eine oder mehrere Anschlußstellen seinen Handregler an den Stellen einsetzen, wo er dem Betrieb am nächsten ist. Und für das Überfahren von Stromkreisgrenzen wird das  Synchro-Modul genutzt, welches dafür sorgt, daß sich die Impulse beim Überfahren einer Stromkreisgrenze nicht aufaddieren.

Nach Abschluß unserer ersten Testreihen sind wir begeistert und stellen  fest, daß Bernd Heißwolfs SFR 2000 dem Handregler von Jeremy absolut ebenbürtig ist. Seine zusätzlichen Features, wie zum Beispiel das individuelle Einstellen und Abspeichern von Parametern für  unterschiedliche Loktypen, setzen ihn an die Spitze und prädestinieren es für den uneingeschränkten Einsatz auf Z-Anlagen. Und während Märklin mit seinem Fahrgerät noch am Aufstieg in die Kreisklasse  knabbert, spielt das SFR 2000 auf jeden Fall in der Champions Leegue und kann nur mit Nachdruck empfohlen werden. Die Grundausstattung kostet 145 EUR plus einem zusätzlichen Netzteil für 25 EUR, denn  Märklins normaler Z-Trafo aus diversen Anfangsgarnituren reicht nun wirklich nicht aus. Wer allerdings einen Trafo aus dem HO-Programm verfügt, kann diesen getrost als Versorger einsetzen.

Ausführliche Infos zum kompletten System und zu den Bezugsquellen gibt es im Internet unter
http://www.heisswolf.net/. Und nun sollte einem Einsatz des SFR 2000 nichts mehr im Wege stehen. Sinnvolle  Ergänzungen, wie SFR 2000 Pendelzug, sind bereits erhältlich. Eine Programmübersicht liegt als Flyer im Word97-Format zum Download bereit.

Fazit: absolut empfehlenswert

 

Veröffentlichung mit freundlicher Genemigung von Guido Kruschke


Das Zusammenstellen der Komponenten geht schnell - Geräte aufstellen, miteinander verbinden  und schon kann nach wenigen Minuten der Spielspaß losgehen...


Der gesamte Testaufbau besteht aus einem Handregler, dem Leistungsteil, einem eingesteckten Memory und einem handelsüblichen Modellbahntrafo...


Das eingesteckte Memory sorgt dafür, daß sich  weitere Handregler an das Leistungsteil anschließen lassen, ohne daß spezifische Einstellungen zu den Triebfahrzeugen verloren gehen...


Die Bedienungsanleitung ist kurz und übersichtlich  und gibt auch dem unerfahrenen Modellbahner die Möglichkeit, sich schnell mit dem SFR 2000 vertraut zu machen


Unter
http://www.heisswolf.net/ findet man im  Internet eine Menge an Detailinformationen zum SFR 2000...


Ein solch ausgereiftes System verlangt geradezu nach mehr. Und die Einführung des SFR 2000 weckt Erinnerungen an die Digitalschmiede  Uhlenbrock, die es im Laufe der Jahre verstanden hat, immer wieder mit Innovationen und sinnvollen Erweiterungen zur Intellibox aufzuwarten. Der aktuelle Höhepunkt wird im Herbst die Einführung  von IRIS, einem schnurlosen Handregler auf IR-Basis.

Für 2003/2004 sind weitere Ergänzungen zum SFR 2000 geplant, so zum Beispiel SFR 2000 Control und SFR 2000 Multibus, mit denen bis zu 8  handregler im Verbund mit gemeinsamer Datenverwaltung arbeiten können. Oder SFR 2000 Edit, welches eine Bearbeitung der Daten direkt am PC ermöglicht.

99 7203 der UEF am 27.09.2015 in Amstetten

 

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