Startseite   Pressespiegel   Miba 02/2006

Die gute alte analog gesteuerte Gleichstrombahn erfreut sich einer treuen Anhängerschaft.
Um den Komfort des manuellen  Modellbahnbetriebs zu steigern, erweiterte Bernd Heißwolf seinen geschätzten Fahrregler SFR2000 mithilfe seines so genannten Multibus um die Möglichkeit, bis zu acht dieser Regler zu verknüpfen.
Gerhard Peter stellt den Multibus und die betrieblichen Möglichkeiten vor.

Komfortabel mit dem Multibus über Fahrstromgrenzen
 Grenzenloses Fahrvergnügen

 

 

 

Dass Komfort in Sachen Bedienung und Betrieb kein Privileg digitaler Steuerungen ist, haben die mittlerweile zahlreichen  Anwender des Handreglers SFR2000 von Heißwolf sprichwörtlich erfahren (MIBA 5/2003). Seit längerem tüftelt Bernd Heißwolf an einem Konzept mehrere Fahrregler so miteinander zu verbinden, dass Lokomotiven  beim Wechsel in einen anderen Fahrstromkreis auch auf den zugehörigen Fahrregler mit allen Einstellungen übergeben werden können.
Dafür entwickelte er auf der Basis des Industriestandards RS485 den so  genannten Multibus. Über ihn können bis zu acht Fahrregler miteinander verbunden werden. Jeder Fahrregler besteht aus  Leistungs- und Bedienteil und versorgt jeweils einen Fahrstromkreis. Der Wechsel von einem in den anderen Fahrstromkreis erfolgte bisher wie bei analogen Fahrgeräten üblich über das manuelle Einstellen der Fahrgeschwindigkeit und -richtung für den Fahrstromkreis in den hineingefahren werden soll.

Herzstück der Betriebs- erweiterung ist der  Multibus-Controller.
Zwei Prozessoren sorgen für die Kommunikation zwischen Steuergeräten und Fahrreglern

Und häufig genug passiert es, dass die Spannung nicht passt und der Zug mit einem nicht eleganten Ruckelmanöver auf die  andere Seite wechselt oder gar wegen falscher Polarität schlicht stehen bleibt. Das muss nicht sein.
Wie schon im Einzelbetrieb bietet jeder SFR2000 die Möglichkeit, die für ein Triebfahrzeug  optimalen Einstellungen zum Fahren wie Höchstgeschwindigkeit, Impulsweite für Motoransteuerung usw. abhängig von einer Lokbezeichnung zu speichern bzw. zu verwalten. Mit Auswählen der Lok aus dem  Lokspeicher kann diese mit den optimierten Einstellungen gefahren werden. Dieser Bedien- und Fahrkomfort hebt den SFR2000 deutlich von konventionellen Fahrpulten ab.
In Verbindung mit dem Multibus  werden die Lokomotiven mit ihren Einstellungen nicht mehr in den einzelnen Fahrreglern sondern im Multibus-Controller gespeichert. Der Fahrbetrieb findet jedoch weiterhin über das Bedienteil statt.


Das Bindeglied Multibus
Der Multibus ist die Verbindungsleitung zwischen den Fahrreglern SFR2000. Als Verwaltung dient der Multibus-Controller, der das Datenformat auf dem  Multibus erzeugt, die Informationen zwischen den Fahrreglern koordiniert und für alle angeschlossenen SFR2000 die Loks mit ihren eingestellten Fahrwerten speichert.
Um den Multibus nutzen zu können,  muss auf jedem Leistungsteil eines Fahrregler die Platine “Option Mulitbus” installiert werden. Über die Zusatzplatine werden die vorhandenen Fahrregler mithilfe des Multibus-Kabels miteinander  verbunden. Jeweils ein Bedienteil wird an einen Leistungsteil angeschlossen und ist diesem fest zugewiesen. Zur leichteren Identifizierung der Fahrregler, vor allem beim “Koppeln”, können ihnen  eindeutige Bezeichnungen zugewiesen werden.

Lokeinstellungen verwalten
Beim Ausbau des Systems hat man sicherlich schon einige Loks mit optimierten Einstellungen in einem vorhandenen Fahrregler eingerichtet.  Diese Einstellungen lassen sich von einem am Multibus angeschlossenen Fahrregler in den Controller übertragen. Die Einstellungen neu eingerichteter Loks werden direkt am Bus-Controller gespeichert. So  ist gewährleistet, dass alle im System gespeicherten Lokomotiven mit gleichen Fahreigenschaften gesteuert werden.

Fahrregler koppeln
Wie auf konventionell gesteuerten Anlagen üblich übernimmt jeder Fahrregler die Versorgung eines Fahrstromkreises. Um nun von einem Fahrstromkreis in  den anderen fahren zu können, müssen zwei Fahrregler von einem Bedienteil gesteuert werden.

Dazu koppelt man über das Bedienmenü den Fahrregler des Nachbarfahrstromkreises an den eigenen Fahrregler an. Durch die  Kopplung werden die aktuellen Fahrdaten an den angekoppelten Fahrregler übertragen. Nach Erreichen des zweiten Fahrstromkreises kann die Kopplung am zweiten Bedienteil auch während der Fahrt wieder  gelöst werden. Die aktuellen Fahrdaten bleiben im Nachbarfahrregler erhalten und das Triebfahrzeug kann von diesem weiter gesteuert werden.


Fahrregler mit Aufsteckplatine “Option Multibus”

Es lassen sich auch mehrere Fahrregler aneinander koppeln um z.B. zwanglos mit einer Lok in mehreren Fahrstromkreisen  fahren zu können. Auch lässt sich das Ankoppeln während der Fahrt vornehmen um z.B. ohne Halt mehrere Fahrstromkreise zu durchfahren. Beim Durchfahren von Kehrschleifen kann auch die Polarität des  nächsten Fahstromkreises angepasst werden.

Eine weitere Eigenschaft ist die Verwaltung von Gleisabschnitten, denen Loknummern bzw. Lokbezeichnungen quasi als  elektronische Notiz zugewiesen werden. So kann man z.B. abspeichern, welche Lok in welchem Lokschuppengleis steht oder welcher Zug in welchem Schattenbahnhofgleis abgestellt ist. Interessant ist diese  Funktion auch im Zusammenhang mit Festspannungsstrecken. Man kann die am entsprechenden Gleis anliegende Festspannung im Multibus-Controller hinterlegen, sodass ein ruckfreies Überfahren in oder aus dem  Festspannungsbereich möglich ist.
Fazit: Der Multibus ist eine für den praktischen Fahrbetrieb sinnvolle und komfortable Ergänzung um Loks mit ihren betrieblichen Eigenschaften von einem zum anderen  Fahrregler übergeben zu können. Die Gleisverwaltung unterstützt die Auswahl der Fahrzeugeinstellungen und ermöglicht das Einbinden von Gleisabschnitten, die nicht von SFR2000 Fahrreglern versorgt werden.  Diese Funktionen kommen besonders bei Anlagen mit mehreren Mitspielern wie Vereinsanlagen und Modulgruppen zum Tragen.              gp

 

Kurz + knapp

Multibus-Controller € 99,–
Art.-Nr. 2500, einmal pro System
für maximal acht Fahrregler

Option Multibus € 33,–
Art.-Nr. 2510, einmal pro Fahrregler

Bezug: direkt

Heißwolf Modellbahnzubehör
Nürnberger Straße 192
D-72760 Reutlingen
www.heisswolf.net

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der MIBA-Redaktion.

99 7203 der UEF am 27.09.2015 in Amstetten

 

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