Startseite   Pressespiegel   Modelleisenbahner 05/2003

Für analoge Gleichstrom-Anlagen entwickelte Bernd Heißwolf einen inovativen Fahrregler.

Geregeltes Leben

Sie besitzen eine analoge Gleichstrom-Anlage mit Loks, die die Vorbildgeschwindigkeit einhalten, aber auch rasende Fahrzeuge? Sie  möchten gerne auf dem Trafo erkennen, welche Lok Sie augenblicklich führen und den Fahrregler optimal auf die Motor-Charakteristik einstellen? Dann hält die Firma “Heißwolfs Modellbahnzubehör” mit dem SFR2000 ein  ideales Fahrgerät für Sie bereit.

Das Grundset beinhaltet Leistungsteil, Bedienteil und das 1,8 Meter lange Verbindungskabel. Wer seine Modellbahn an der langen Leine  halten will, kann auf ein fünf Meter langes Kabel zurückgreifen. Der Hersteller rät, auf eine Gehäuse für das Leistungsteil zu verzichten und es mit einem separat zu beziehenden Montageset (9 Euro) direkt unter der  Anlage zu befestigen. Wer bereits einen 230-Volt-Trafo mit einer Ausgangsleistung von 2,6A bei 15V besitzt, kann sofort loslegen. Sicherheit im Betrieb gibt auch eine Notausschalter, für den zwar ein Anschluss auf  der Platine besteht, den der Modellbahner aber selbst beschaffen muss. Die Bedienung ist in der Anleitung übersichtlich und verständlich erklärt. Im Gegensatz zum Digital-Betrieb fahren alle im selben Stromkreis  befindlichen Lokomotiven mit den Parametern der angewählten Lok.

Als erstes Triebfahrzeug steht Rocos DSB-Nohab (Test ab Seite 84) bereit. Sobald der Trafo am Netz ist, zeigt das in einem schicken  transparenten Gehäuse steckende Bedienteil die drei Bereiche “Auswählen”, “Nr001” und “Tfz001” an. Mit behutsamem Drehen des Reglers lassen sich Nummern zwischen 1 und 155 einstellen. Die Nummern dienen zur  geräte-internen Auswahl. Eine Bestätigung der Auswahl ist nicht nötig. Ein Druck auf den abwärts gerichteten Pfeil ruft zur Wahl der Ausgangsspannung auf. Zur Wahl stehen reine Gleichspannung, Impulse und eine  Kobination aus Impulsen und Gleichspannung. Die reine Gleischspannung ist ideal für Glockenanker-Motoren und bietet eine hervorragend geringe Minimalspannnung von 0,1 Volt. Auch zum Betrieb von Motoren mit  Eisenanker lassen sich ideale Einstellungen finden.

Zum Einstellen der Maximalspannung greift man zum Mess- und Datenblatt der MODELLEISENBAHNER-Tests und liest eine Spannung von 9,5  Volt ab, bei der die Nohab die 133 km/h des Vorbilds erreicht. Die Spannung wird wieder am Drehregler eingestellt. Auf diese kinderleichte Art stellt man auch Beschleunigungs- und Bremszeit ein, das heißt, die  Verzögerung, mit der das Fahrzeug auf die Änderung der Reglerstellung reagiert.

Zum Schluss kann man dem Triebfahrzeug auch einen Namen geben, der aus maximal acht Zeichen bestehen darf. In diesem Falle lautet der  “DSB1116”. Auch diese Auswahl erfolgt kinderleicht durch Drehen am Regler. Das Weiterschalten zwischen den Textstellen erfolgt mit zwei Pfeiltasten, die im Betrieb dem Fahrtrichtungswechsel dienen. Durch einen Druck  auf die mit einem Quadrat gekennzeichnete Taste gelangt man jederzeit zum Fahrmodus zurück.

Als zweiter Kandidat musste die E18 von Märklin in Z herhalten. Besondere Herausforderung war dabei, zwischen der mit 45 km/h  erheblich zu hohen Minimal- und der irrsinnigen Maximal-Geschwindigkeit von 450 km/h einen vernünftigen Regelbereich zu erhalten. Mit Heißwolfs Fahrgerät rollte die E18 bei 1,1 Volt mit umgerechnet 3 km/h los. Um  die eingestellte Maximalspannung von 6 volt zu erreichen, muss man am Endlos-Dreh-Regler drei 360-Grad-Umdrehungen machen. So lassen sich gerade Rangiermanöver sehr feinfühlig durchführen. Das Kurbeln erleichtert  eine Einbuchtung auf dem Handrad. Am Drehregler bestimmt man die Spannung in 0,1-Volt-Schritten, was man guten Gewissens als stufenlose Regelung bezeichnen kann.

Wer für drei Loks die Fahrcharakteristiken eingegeben hat, beherrscht die einfachen Abläufe bereits. Überspitzt könnte man sagen, dass  sich mit SFR2000 die Fahreigenschaften guter analoger Loks durch die individuellen Einstell-Möglichkeiten auf das Niveau von guten Digitalloks heben lassen. Besitzer von Loks, die die umgerechnete  Höchstgeschwindigkeit erst bei über 12V erreichen, wünschen sich aber eine Maximal-Spannung von 14 Volt.

Modellbahner, die in einem Stromkreis nicht mehrere Triebfahrzeuge gleichzeitig fahren wollen, erhalten mit dem SFR2000 einen hochwertig verarbeiteten  Fahrregler zu einem angemessenen Preis von 175 Euro. Erhältlich ist der SFR2000 bei Wörner-Modellbahnen, Hunzelweg 3, 71729 Erdmannhausen, Tel. (07144)831565, Fax (07144)831564, E-Mail: hw@woerner-modellbahnen.de. Informationen zum Fahrgerät findet man im Internet unter: www.heisswolf.net. In der Entwicklung befinden sich unter anderem eine Software zum Eingeben und Verwalten am PC und eine Schaltung zum Verbundbetrieb von maximal acht SFR2000.

Jochen Frickel

 

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion des  MODELLEISENBAHNERs.

99 7203 der UEF am 27.09.2015 in Amstetten

 

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