Startseite   Pressespiegel   TT-Kurier 2/2004

Ein Fahrregler für konventionelle Gleichstrombahnen

Kaum zu glauben, dass es in Zeiten allerorts tobender ”Digitalitis” noch innovative Produkte für den analogen Betrieb  gibt. Bernd Heißwolf hat sich vom Trend der Zeit nicht beeindrucken lassen und einen Fahrregler entwickelt, der in punkto Fahrkomfort und Flexibilität neue Maßstäbe setzt.

Super Fahreigenschaften
Eigentlich kommt der Fahrregler eher unscheinbar daher, eine Platine mit Kühlkörper und  ein Bedienteil im schicken Klarsichtgehäuse. Berichte in der Fachpresse loben die guten Fahreigenschaften, die SFR2000 auch Modellen mit weniger hochwertigen Antrieben verleihen soll und die Werbung des  Herstellers schraubt die Erwartungen hoch. Soweit nichts Neues, man hat ja schon viele hochgelobte Fahrregler kommen und auch wieder gehen sehen.
Was da allerdings anlässlich der TT-Messe in Remscheid  zu sehen war, überraschte doch so manchen. Ein BTTB-Schienenbus bewegte sich da überaus langsam und ruckfrei hin und her. Einige Besucher vermuteten einen Digitaldecoder oder den Umbausatz von PMT unter  dem Gehäuse. Fehlanzeige! Ein Blick in das Innere offenbarte keine Besonderheiten, nur der betagte Rundmotor des originalen Antriebs kam zum Vorschein. Nun war das Interesse geweckt und es stellte sich  die Frage: “Wie ist das mit einem konventionellen Fahrregler möglich?”

Hohe Flexibilität
Das Geheimnis des SFR2000 Fahrreglers ist seine Flexibilität. Mit einigen wenigen  Einstellungen lässt er sich optimal an verschiedenste Modelle anpassen. Diese Einstellungen speichert er für 255 verschiedene Modellfahrzeuge. Für jedes Fahrzeug lässt sich die Art der Betriebsspannung  auswählen: Für Faulhabermotoren wird reine Gleichspannung verwendet, für Eisenankermotoren sind Impulse geeigneter. Die Einstellung SFRspezial bezeichnet eine Ausgangsspannung, die im unteren Bereich  impulsförmig ist und dann in eine Gleichspannung übergeht. Des weiteren sind die Maximalspannung, die Übergangsspannung zwischen Impulsen und der Gleichspannung (bei SFRspezial), die Impulsfrequenz sowie  die Beschleunigungs- und Bremszeit mit Hilfe des Drehknopfs auf einfache Weise einzustellen. Was besonders erfreulich ist: Für jedes Triebfahrzeug lässt sich auch eine Name eingeben, der später das  Auffinden der richtigen Einstellungen erleichtert. Dieses Feature würde sich so mancher “ziffern-verwirrte” Digital-Bahner auch wünschen. In der ausführlichen und leicht verständlichen Gebrauchsanweisung  wird beschrieben, wie mit Hilfe der Einstellungen ein optimales Fahrverhalten der Modelle erreicht werden kann. Ob Sie nun Modelle mit Glockenankermotoren fahren wollen oder alte Modelle mit eher  rustikalen Antrieben, SFR2000 verleiht beiden bestmögliche Fahreigenschaften und sorgt für einen schonenden Betrieb aller Modelle.

Aufbau des SFR2000
SFR2000 besteht aus einem offenen Leistungsteil und einem handlichen Bedienteil mit  Text-Anzeige, Tasten und Drehknopf. Beide Komponenten sind über eine Anschlußleitung verbunden, die sich fast beliebig verlängern und auch während des Betriebs ein- und ausstecken lässt. Damit ist  SFR2000 ein echter “Walk-Arround-Fahrregler”. Zum Betrieb wird ein Transformator (15...18V / 2,6A) benötigt, der den Fahrregler mit Energie versorgt.

Funktionen
Am Bedienteil werden alle Einstellungen mit Tasten und Drehknopf  vorgenommen. Mit den Tasten  wählt man die Einstellwerte aus, mit dem Drehknopf wird der jeweils in Klartext angezeigte Wert eingestellt. Mit der einfachen Bedienerführung kommt auch derjenige klar, der sonst um Computer und  Digital-Steuerungen einen großen Bogen macht.
Sind alle Werte einmal eingestellt, werden mit dem Drehknopf die zu dem auf den Gleisen stehenden Modell passenden Einstellwerte ausgewählt und los geht  die Fahrt. Der Drehknopf dient nun als Regelknopf, der durch seinen weiten Drehbereich (2 ½ Umdrehungen) ein äußerst feinfühliges Einstellen der Ausgangsspannung erlaubt. Das Display zeigt  Ausgangsspannung und Fahrtrichtung sowie als Balkenanzeige Ist- und Sollwerte der Fahrgeschwindigkeit.

Systemausbau
SFR2000 ist jedoch nicht nur ein Fahrregler. Das bereits jetzt erhältliche Zubehör lässt erkennen,  dass hinter dem Projekt noch einiges mehr steckt: Für einen komfortablen Pendelzugbetrieb mit Zwischenhalt ist die Option SFR-Pendelzug erhältlich. Das Memory-Modul dient zum Übertragen von Einstelldaten  von einem Fahrregler auf den anderen. Ein Schnellerwerden der Fahrzeuge beim Überfahren von Stromkreisgrenzen verhindert das Synchro-Modul. Für 2004 ist die Vernetzung der Fahrregler über den  SFR-Multibus in Arbeit, was besonders für größere Anlagen interessant sein wird. Auch die Steuerung der Fahrregler durch PC oder Notebook wird damit möglich sein. Ebenso ist eine Kehrschleifen-Automatik  in Planung.

Fazit
Heißwolf bietet mit SFR2000 einen einzigartigen Fahrregler, der durch flexible Einstellmöglichkeiten und  durchdachte Technik besticht. Er ermöglicht den optimalen Betrieb unterschiedlichster Modelle und eröffnet mit umfangreichem Zubehör Möglichkeiten, die bislang kein Fahrregler für analoge  Gleichstrombahnen bieten konnte. Umfangreiche Informationen gibt es im Internet unter
www.heisswolf.net oder direkt bei Heißwolf Modellbahnzubehör, Nürnberger Straße 192, 72760 Reutlingen, Telefon: 07121 230703.
Hans-Dieter Fölcke

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung  von Thomas Bradler

99 7203 der UEF am 27.09.2015 in Amstetten

 

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