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Allgemeines
Mit dem SFR-Multibus können bis zu 16 SFR2000 miteinander vernetzt werden. Der zentrale
Multibus-Controller steuert die Kommunikation zwischen den Fahrreglern und  stellt eine RS232-Schnittstelle zur Verfügung.

Gemeinsame Daten-Verwaltung
Alle Fahrzeug-Einstellungen werden am Multibus-Controller zentral programmiert und  gespeichert. Damit arbeiten alle Fahrregler immer mit identischen Daten. Die Einstellungen eines Fahrzeugs lassen sich kopieren und unter anderer Tfz-Nummer wieder einfügen. Um  die Reihenfolge der Fahrzeug-Datensätze zu verändern, können diese ausgeschnitten und eingefügt werden.
Die Fahrzeug-Einstellungen, die in einem einzelnen Fahrregler gespeichert sind, lassen  sich in einem sekundenschnellen Upload über die Multibus-Schnittstelle vollständig in den Multibus-Controller übernehmen.
Die manuelle Übertragung der Daten zwischen den Fahrreglern mit dem Memory-Modul ist  nicht mehr notwendig. Die Not-Stop-Funktion des Multibus-Controllers wirkt auf alle Fahrregler gleichzeitig.

Kopplung der Fahrregler
Jeder Fahrregler lässt sich an einen beliebigen anderen koppeln. So lassen sich zwei oder mehr Stromkreise von einem  Fahrregler aus steuern. Soll die Kopplung wieder aufgehoben werden, genügt (auch während des Fahrens) ein  Tastendruck und der Stromkreis wird wieder von dem zugehörigen Fahrregler kontrolliert. Damit können Fahrzeuge von  einem Stromkreis in den anderen fahren, ohne dass Fahrzeugnummer und Fahrgeschwindigkeit manuell eingestellt werden muss.
Beispiel
Die Synchronisation der Fahrregler-Ausgangsimpulse erfolgt durch den Controller. Das Sychro-Modul wird beim Multibus-Betrieb nicht benötigt.

Verwaltung von Gleisabschnitten
Es lassen sich Gleisabschnitte definieren, in die Fahrzeuge “abgestellt” werden können. Unter der Gleisnummer wird die Nummer des abgestellten Fahrzeugs gespeichert. Wird ein Fahrzeug wieder aus dem Gleis “abgerufen”, übernimmt der  Fahrregler die Fahrzeugnummer und die Einstelldaten des dort abgestellten Fahrzeugs. Diese Funktion ist besonders für den Betrieb von Schattenbahnhöfen interessant, bei denen die Gleisbelegung nicht  sichtbar ist. Auch die Standbelegung großer Lokschuppen lässt sich so einfach verwalten. Bei Stromkreisen, die nicht mit SFR2000 betrieben und mit einer konstanten Spannung versorgt werden (Streckengleise,  Gleiswendeln, Schattenbahnhöfe), kann unter der Gleisnummer auch die Spannung programmiert werden. Beim Abruf eines Fahrzeugs aus einem solchen Abschnitt wird die Ausgangsspannung des Fahrreglers  automatisch auf diesen Wert gestellt. Wird ein Fahrzeug in einen Stromkreis abgegeben, ist die Ausgangsspannung des SFR2000 auf den programmierten Wert begrenzt. 
Beispiele
Die Einstellungen eines Gleises lassen sich kopieren und unter anderer Gleis-Nummer wieder einfügen. Um die Reihenfolge der Gleis-Datensätze zu verändern, können diese ausgeschnitten und eingefügt werden.

RS232-Schnittstelle
Der Multibus-Controller verfügt über eine serielle RS232-Schnittstelle. Über diese lassen sich alle Funktionen des  Multibus-Controllers und der Fahrregler von einer externen Steuerung ausführen:
- Einstellen und Auslesen aller Fahrzeug-, Gleis- und Fahrregler-Einstellungen des Multibus-Contollers
- Abfrage aller für den Fahrbetrieb relevanten Daten der am Multibus angeschlossenen Fahrregler
- Steuerung aller am Multibus angeschlossenen Fahrregler parallel zum manuellen Fahrbetrieb
Diese Funktionen ermöglichen die externe Verwaltung aller Einstellungen und einen kontrollierten Fahrbetrieb durch eine übergeordnete Steuerung, z.B. durch einen PC.
Das kostenlose PC-Programm SFCtool für Windows® nutzt die RS232-Schnittstelle zur Verwaltung der Fahrzeug-, Gleis- und Fahrregler-Einstellungen und zur manuellen Steuerung des Fahrbetriebs.

Multibus-Aufbau
Jeder Fahrregler benötigt die
Option Multibus. Auf dieser befindet sich eine optisch isolierte Feldbus-Schnittstelle nach  Industriestandard (RS485). Mit Daten-Kabeln (Patch Cat 5) werden die Schnittstellen miteinander und mit dem Multibus-Controller verbunden. Die Kabel werden von einem Fahrregler zum anderen durchgeschleift. Die  gesamte Leitungslänge kann dabei bis zu 400m betragen. Damit eignet sich der Multibus besonders für den Einsatz in Modulanlagen, bei denen die einzelnen Fahrregler weit voneinander entfernt sind.
Der Multibus-Controller benötigt zum Betrieb kein eigenes Bedienteil. Für die grundsätzlichen Einstellungen (Fahrzeugdaten und Programmierung von Gleisabschnitten) kann das Bedienteil eines SFR2000 verwendet werden.

99 7203 der UEF am 27.09.2015 in Amstetten

 

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